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Landesverband kritisiert Gesetzesentwurf zur Angleichung des Richterrechts der Länder Berlin und Brandenburg

Der Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg des Deutschen Richterbundes hat am 18. Februar 2009 gegenüber dem Ministerium der Justiz den Gesetzesentwurf scharf kritisiert. Sein Fazit:

Die dem Landesverband zunächst nur kursorisch mögliche Durchsicht des vorgelegten Gesetzentwurfs und der hierzu gegebenen Begründungen ergibt aus unserer Sicht erheblichen Nachbesserungsbedarf. Um nur die wesentlichsten Mängel zu nennen:

Neben auch guten Ansätzen zur Verbesserung (beispielsweise Einführung eines Hauptrichter- und Hauptstaatsanwaltsrates; Einführung eines sog. Sabbaticals) überwiegen in dem Entwurf deutlich die Verschlechterungen für die Stellung der Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte des Landes Brandenburg. Während in anderen Bundesländern über mehr Eigenständigkeit der Justiz und mehr Teilhabe der Richterschaft und der Staatsanwälte nachgedacht wird, machte Brandenburg mit dem Entwurf - würde er Gesetz - einen Schritt zurück. Wir lehnen den Entwurf daher in der vorliegenden Form als ungeeignet ab.

(Den vollständigen Text des Stellungnahmeschreiben können Sie im Kasten rechts herunterladen)

 

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Datum:
19.02.2009
Autor:
Clavée

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